Auftraggeber: OGM Oberhausen | In Zusammenarbeit mit: Pos4
Düsseldorf | Grundrissfläche: 2.300 m² | Bauzeit: 12 Monate |
Beschreibung:Das Hallenbad Oberhausen ist eine außergewöhnlich transparente Konzeption mit zwei großen Glasfassaden und weit ausragenden Vordächern in modernster Architektur.
Die weite, offene Badelandschaft wird vor allem geprägt durch sehr hohe, rote deckentragende Pfeiler, die die Halle in zwei Bereiche teilen.
Durch die herauslaufenden, hier nur formalen Pfeilerkonstruktionen wird der Übergang vom Innen- zum Außenbereich des Bades fließend.
In dem vorderen Teil der Schwimmhalle befindet sich ein 25-Meter Wettkampfbecken, im
hinteren Teil ein Lehrschwimmbecken und ein Sprungbecken mit kühl designter Sprunganlage aus Edelstahl.
Die Wandmaterialien aus braunen Holzpaneelen verleihen dem Bad eine warme und ruhige Atmosphäre, die großen, grauen Sichtbetonelemente neben den leichten Glasfassaden vermitteln Strenge und Stabilität.
Die mehrgeschossige verglaste, funktional gut strukturierte Eingangshalle mit auffallend roter
Tür und roter Treppe wirkt bei aller Offenheit und Helligkeit gemütlich und einladend. Von hier kann man auch gleich von zwei Ebenen die Schwimmhalle einsehen.
In dem Trakt hinter dem Foyer befindet sich unten der großzügig, farbig und formal schön gestaltete Kabinenbereich. Oben sind multifunktionale Verwaltungs- und Veranstaltungsräume, von denen man auf die Schwimmhalle blicken kann.
Die Wassererwärmung durch Fernwärme- und Solaranlagen und die Wasserdesinfektion durch UV-Licht- und Salz-Elektrolyse-Systeme laufen vollautomatisch geregelt ab und haben ihre Wirtschaftlichkeit schon bewiesen.
Die ökologischen und ökonomischen Vorgaben des Auftrages konnten optimal und zukunftssicher umgesetzt werden.